Allergiebehandlung

Ganzheitliche Allergiebehandlung

Eigenblutbehandlung und Allergostop 1 Behandlung
Das Prinzip der Eigenbluttherapie, körpereigenes Blut als Fremdkörperreiz in den Organismus zu bringen und damit die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte anzuregen ist nicht neu. Im alten China hat man den Patienten durch zahlreiche kleine Nadelstiche oder durch eine Kneifmassage Blutergüsse zugefügt und damit chronische Krankheiten, fieberhafte Infekte und Ekzeme behandelt. Die Krankheiten, bei denen die besten Erfolge der Eigenbluttherapien beobachtet werden sind Infektanfälligkeit, Allergien und Hauterkrankungen.
Die folgenden Indikationen haben sich in der Praxis bewährt:
In meiner Praxis angewandte Varianten der Eigenbluttherapie:


Konventionelle Eigenblut-Therapie

Das Blut wird intramuskulär gespritzt, es werden oft homöopathische oder pflanzliche Mittel zugesetzt.

Potenziertes Eigenblut

Das Blut wird nach Entnahme in homöopathischer Weise verarbeitet (potenziert) und dann in bestimmten Abständen eingenommen. Diese Methode eignet sich besonders für Kinder.

Gegensensibilisierung nach Prof. Theurer
 Allergostop 1 

Immuntherapie, bei der die im Blut vorhandenen immunaktiven Moleküle verändert und dem Organismus über Injektionen oder den Magen-Darmtrakt wieder zugeführt werden.

Wie wirkt diese Therapie ?
Das folgende gilt nur für die konventionelle Eigenblut-Therapie. Die anderen Verfahren basieren teilweise auf völlig anderen Wirkmechanismen.
Der Effekt hängt sehr stark von derallergieAuge.jpg Eigenblutmenge, der Häufigkeit der Behandlungen, den zugegebenen Medikamenten und vor allem von der Ausgangssituation des Patienten ab. Die Eigenblut-Therapie ist grundsätzlich eine Reizkörpertherapie und kann je nach Anwendung stimulierend, umstimmend oder dämpfend wirken. Mit der Eigenblut-Therapie kann man in diesem Sinne viele Regulationssysteme des Organismus beeinflussen. Besondere Wirkungsschwerpunkte setzt man durch die Wahl eines geeigneten Zusatzmittels. So benötigt man beispielsweise bei akut "ausbrechenden" Infekten starke Reize (größere Eigenblutmengen, kurze Behandlungsabstände, Zusatz von Stimulantien), bei einer chronischen Stirnhöhlenentzündung beginnt man mit geringe Blutmengen in größeren Abständen. In welcher Weise ein Reiz wirkt, hängt auch entscheidend von der Konstitution des Patienten ab: Ein bei schwacher Konstitution schon stark wirkender Reiz bedeutet bei einer anderen Ausgangskonstitution vielleicht nur einen schwachen Reiz und umgekehrt. Bei chronischen Erkrankungen steht oft das Umstimmungsprinzip im Vordergrund. Man kann sich dies bildhaft wie das Aufschütteln eines alten Federbettes vorstellen: Die verklebten Federn werden aufgewirbelt und fallen anschließend locker in eine natürliche Lage zurück. Auch der Organismus soll durch eine solche Umstimmungstherapie in ein neues, natürliches Gleichgewicht finden.
 Was erwartet Sie ?
Das aus einer Vene entnommene Blut wird ggf. mit Homöopathischen und oder pflanzlichen Mitteln gemischt und anschließend intramuskulär injiziert. Bei Akuterkrankungen (z.B. Infekten) werden solche Eigenblutinjektionen in kurzen Abständen (oft täglich) aber insgesamt nur wenige Male durchgeführt, bei chronischen Störungen gibt man 10-18 Injektionen über 5-14 Wochen.
Bei Kindern läuft die Eigenblutbehandlung meist anders ab: Hier wird ein Bluttropfen aus dem Ohrläppchen gewonnen und daraus ein Mittel zum Einnehmen hergestellt (eine Eigenblutnosode). Dabei handelt es sich dann allerdings um ein homöopathisches Therapieprinzip.
Hat die Eigenblut-Therapie Nebenwirkungen ?
Die "Nebenwirkungen" der Behandlung resultieren aus der Wirkung: Der Körper beginnt sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die bisher nicht aufgearbeitet, die vielleicht nur symptomatisch unterdrückt wurden. Dies kann gelegentlich zu einer vorübergehenden Erstreaktion oder auch zu einer "Erstverschlimmerung" der eigentlich behandelten Symptome führen.

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